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AKUWA in Wien

25. Oktober 2017

In wenigen Tagen findet auf unsere Einladung hin die AKUWA-Tagung in Wien statt. AKUWA, das ist der Arbeitskreis der Kommission "Unterwasserarchäologie" im Verband der Landesarchäologen der Bundesrepublik Deutschland. Cyril Dworsky wirkt an diesem Arbeitskreis schon seit fast 20 Jahren mit und als Sachverständiger in Österreich gehört er auch der KUWA, also der Kommission selbst, seit 2012 an.

Die Kommission für Unterwasserarchäologie (KUWA) ist ein Beratergremium im Verband der Landesarchäologen Deutschlands. Sie wurde 1993 ins Leben gerufen, weil Unterwasserarchäologie für die wenigsten Landesarchäologinnen und Landesarchäologen tatsächlich zum Alltagsgeschäft gehört. Natürlich gibt es in Deutschland mit der maritimen Archäologie in Ost- und Nordsee und den Pfahlbausiedlungen in Baden-Württemberg und Bayern klare Hotspots, die von Seiten der Denkmalämter auch mit großem Knowhow betreut werden. Die Expertinnen und Experten sind aber – und das sollte man nicht vergessen – trotz allem noch immer in einem Spartensegment eines ohnehin nicht allzu alltäglichen Faches tätig.

Die Kommission bietet den geeigneten Rahmen, sich miteinander austauschen zu können und sich gegenseitig zu unterstützen. Da es auch abseits der Hotspots im Norden und Süden in jedem der 16 deutschen Bundesländer archäologische Reste in Seen und Flüssen gibt, für die die jeweilige Landesarchäologie mitunter recht unvermittelt zuständig sein kann, ist die Kommission zudem Anlaufstelle für diejenigen, die nicht so häufig mit den besonderen Bedürfnissen der Unterwasser-Denkmäler konfrontiert werden.

Auch die Förderung der Forschung gehört zu den Aufgaben der Kommission. Daher  haben sich die Mitglieder der Kommission immer auch mit anderen austauschen müssen und wollen, wenn es um die Weiterentwicklung der Techniken ging. Im Laufe der Zeit ist daraus der Arbeitskreis entstanden, der als offenes Format allen Interessierten zugänglich ist.

Ein internes KUWA-Treffen ist immer Auftakt der AKUWA-Tagung. Dieses wird in unserem Fall am Freitagnachmittag im Naturhistorischen Museum in Wien stattfinden. Natürlich haben wir uns dafür etwas Besonderes überlegt und dank der Unterstützung des Naturhistorischen Museums und vor allem jener der Prähistorischen Abteilung, einen der schönsten Besprechungsorte im Haus reserviert. Die KUWA tagt auf dem 2015 eröffneten Venuskabinett. Die Gespräche können somit also kaum anders, als einen fruchtbaren Verlauf zu nehmen.

 

Carmen Löw ist Archäologin und Kommunikationsexpertin. Im Kuratorium Pfahlbauten kümmert sie sich unter anderem um die Redaktion des Pfahlbauten-Weblogs.

Cyril Dworsky ist der Geschäftsführer des Kuratoriums Pfahlbauten, dem nationalen Management des UNESCO-Welterbes "Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen".

Die AKUWA findet vom 3.-5. November 2017 im NHM Wien. (Bild: H. Hois)
Die AKUWA findet vom 3.-5. November 2017 im NHM Wien. (Bild: H. Hois)
Das Programm bei der AKUWA in Wien kann sich sehen lassen. (Bild: C. Löw - Kuratorium Pfahlbauten)
Das Programm bei der AKUWA in Wien kann sich sehen lassen. (Bild: C. Löw - Kuratorium Pfahlbauten)
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Der «Palafittes Guide» ist eine umfangreiche Informations-Sammlung über das Unesco-Welterbe. Er enthält einen Audioguide für zahlreiche schweizer, deutsche und österreichische Standorte. An diesen Standorten wird in jeweils etwa 3 Minuten erzählt, was im Boden oder im Seegrund liegt, wie die Pfahlbauer hier gelebt haben und wie die Archäologie das Thema erforscht.
 
Neben diesem Audioguide enthält der «Palafittes Guide» Informationen zu Museen, in denen Objekte aus der Pfahlbauerzeit ausgestellt sind, sowie eine umfangreiche Textsammlung mit allgemeinen Informationen über die Pfahlbauer. Für den Audioguide gilt: Auch er funktioniert überall, aber vor Ort ist er auf jeden Fall interessanter.

Fördergeber

 
Das Kuratorium Pfahlbauten wurde im Jahr 2012 von Bund und Ländern ins Leben gerufen, um den österreichischen Teil des internationalen UNESCO-Welterbes „Prehistoric Pile Dwellings around the Alps“ stellvertretend für die Republik Österreich zu betreuen.

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Das UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ wird unterstützt durch: