Kuratorium Pfahlbauten - Burgring 7, 1010 Wien
Tel.: +43 (0) 1 521 77 295, Email: info@pfahlbauten.at

Impressionen vom Tag der offenen Grabung in Weyregg am Attersee

27. September 2016

Der Tag der offenen Grabung in Weyregg am Attersee war gut besucht. Trotzdem an diesem Tag auch das Fest der Volkskultur in Oberwang stattfand, hatten wir viele Besucherinnen und Besucher. Zwar können wir ihre Zahl nur schätzen, aber anhand der Belegung der Parkplätze beim Strandbad müssen wir von mindestens 500 Menschen ausgehen, die an diesem Tag zu uns in die provisorische Forschungsbasis gekommen sind.

Für uns war es ein sehr angenehmer Tag, denn das weitläufige Gelände wirkte niemals überfüllt. In der entspannten Atmosphäre konnten wir viele interessante Gespräche mit den BesucherInnen führen. Besonders die Boots- und Einbaumfahrten auf dem wunderschönen Attersee, der sich bei herrlichem Spätsommerwetter von seiner besten Seite zeigte, haben wir auch selbst sehr genossen.

Zugehöriges Projekt


Forschungen in den Seeufersiedlungen in Attersee und...

Carmen Löw ist Archäologin und Kommunikationsexpertin. Im Kuratorium Pfahlbauten kümmert sie sich unter anderem um die Redaktion des Pfahlbauten-Weblogs.

Teile der Ausstellung, die sonst für die Dauer der Grabung in der Schule Weyregg zu sehen ist, konnte man am Tag der offenen Grabung in ungewohnter Umgebung besichtigen. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Teile der Ausstellung, die sonst für die Dauer der Grabung in der Schule Weyregg zu sehen ist, konnte man am Tag der offenen Grabung in ungewohnter Umgebung besichtigen. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Marco führte verschiedene Techniken aus der Urgeschichte vor. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Marco führte verschiedene Techniken aus der Urgeschichte vor. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Florian paddelte unermüdlich mit dem Seewalchener Einbaum über den Attersee. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Florian paddelte unermüdlich mit dem Seewalchener Einbaum über den Attersee. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Cyril brachte unsere BesucherInnen bis abends um 17.30 Uhr immer wieder zur Grabungsstelle. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Cyril brachte unsere BesucherInnen bis abends um 17.30 Uhr immer wieder zur Grabungsstelle. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Wunderschöne Aussicht auf Weyregg vom Forschungsboot aus. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Wunderschöne Aussicht auf Weyregg vom Forschungsboot aus. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Wir machten am Arbeitsboot der Tauchsicherheit fest, wo die BesucherInnen sogar die Möglichkeit hatten, mit der Taucherin unter Wasser zu sprechen. (Bild: Luki)
Wir machten am Arbeitsboot der Tauchsicherheit fest, wo die BesucherInnen sogar die Möglichkeit hatten, mit der Taucherin unter Wasser zu sprechen. (Bild: Luki)
Hier erklärt Helena an Bord der Arbeitszille gerade, wie die Fangnetze unter Wasser funktionieren. (Bild: Luki)
Hier erklärt Helena an Bord der Arbeitszille gerade, wie die Fangnetze unter Wasser funktionieren. (Bild: Luki)
Sophie kümmerte sich darum, dass das Forschungsboot ordentlich vertäut wurde, wenn es zurück kam an den Steg. (Bild: Luki)
Sophie kümmerte sich darum, dass das Forschungsboot ordentlich vertäut wurde, wenn es zurück kam an den Steg. (Bild: Luki)
So sah die Station zur Fundreinigung aus, wenn Doris mal nicht von Menschen umzingelt war. (Bild: Luki)
So sah die Station zur Fundreinigung aus, wenn Doris mal nicht von Menschen umzingelt war. (Bild: Luki)
Bevor es losging, mussten wir noch den Einbaum aus Seewalchen abholen, den uns der Verein Pfahlbau am Attersee freundlicherweise geliehen hat. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Bevor es losging, mussten wir noch den Einbaum aus Seewalchen abholen, den uns der Verein Pfahlbau am Attersee freundlicherweise geliehen hat. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Auf der Fahrt nach Weyregg wurde dann noch fix das Deck unseres Forschungsbootes geschrubbt. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Auf der Fahrt nach Weyregg wurde dann noch fix das Deck unseres Forschungsbootes geschrubbt. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Hier erklärte Michael, was das Team aktuell in Weyregg II so findet. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Hier erklärte Michael, was das Team aktuell in Weyregg II so findet. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Natürlich durften unsere BesucherInnen das Fundmaterial auch selbst in die Hand nehmen. Doris erklärte, worauf sie dabei achten mussten. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Natürlich durften unsere BesucherInnen das Fundmaterial auch selbst in die Hand nehmen. Doris erklärte, worauf sie dabei achten mussten. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Unser Pavillon mit Infomaterialien zum internationalen UNESCO-Welterbe der "Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen" und den 9 österreichischen UNESCO-Welterbestätten stieß auf großes Interesse. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Unser Pavillon mit Infomaterialien zum internationalen UNESCO-Welterbe der "Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen" und den 9 österreichischen UNESCO-Welterbestätten stieß auf großes Interesse. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Besonders spannend fanden unsere BesucherInnen auch die Infostation von Claire zur Archäobotanik. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Besonders spannend fanden unsere BesucherInnen auch die Infostation von Claire zur Archäobotanik. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
1 von 15

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.

Palafittes Guide App

Palafittes Guide App Screenshot

Der «Palafittes Guide» ist eine umfangreiche Informations-Sammlung über das Unesco-Welterbe. Er enthält einen Audioguide für zahlreiche schweizer, deutsche und österreichische Standorte. An diesen Standorten wird in jeweils etwa 3 Minuten erzählt, was im Boden oder im Seegrund liegt, wie die Pfahlbauer hier gelebt haben und wie die Archäologie das Thema erforscht.
 
Neben diesem Audioguide enthält der «Palafittes Guide» Informationen zu Museen, in denen Objekte aus der Pfahlbauerzeit ausgestellt sind, sowie eine umfangreiche Textsammlung mit allgemeinen Informationen über die Pfahlbauer. Für den Audioguide gilt: Auch er funktioniert überall, aber vor Ort ist er auf jeden Fall interessanter.

Fördergeber

 
Das Kuratorium Pfahlbauten wurde im Jahr 2012 von Bund und Ländern ins Leben gerufen, um den österreichischen Teil des internationalen UNESCO-Welterbes „Prehistoric Pile Dwellings around the Alps“ stellvertretend für die Republik Österreich zu betreuen.

Die Fördergeber sind:

Partner und Sponsoren

   
Das UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ wird unterstützt durch: