Kuratorium Pfahlbauten - Burgring 7, 1010 Wien
Tel.: +43 (0) 1 521 77 295, Email: info@pfahlbauten.at

Das Grabungsteam Weyregg stellt sich vor

23. September 2016

Zur Mannschaft der Unterwassergrabung in Weyregg II im Attersee vom Projekt Zeitensprung gehören neben dem Grabungsleiter Henrik Pohl und seiner Stellvertreterin Helena Seidl da Fonseca, die Forschungstaucherinnen und -taucher Claire Ries, Esther Unterweger und Stefan Dziwis. Die beiden Konservatorinnen Susanne Heimel und Heike Rührig vom Oberösterreichischen Landesmuseum kümmern sich vor Ort um die frisch geborgenen Funde. Wieder mit dabei sind die Studierenden Marco Prehsegger, Sophie Habinger und Florian Ostrowski, die bereits letztes Jahr in Seewalchen eine große Unterstützung für das Grabungsteam waren. Neu dabei sind die Studierenden Doris Jetzinger und Michael Westerkam, sowie Citizen Scientist Bärbel Ranseder, die als Volontärinnen und Volontäre mitarbeiten. In der folgenden Bilderstrecke stellen wir das Grabungsteam kurz vor.

Zugehöriges Projekt


Forschungen in den Seeufersiedlungen in Attersee und...

Helena Seidl da Fonseca arbeitet seit 2012 als Assistentin der Geschäftsführung beim Kuratorium Pfahlbauten. Sie ist ausgebildete Forschungstaucherin und im Forschungsprojekt Zeitensprung als stellvertretende Grabungsleiterin tätig.

Bärbel Ranseder ist als Citizen Scientist im Team tätig. Sie ist freischaffend in den vielen Gebieten tätig, die sich mit Pflanzen und  mit Kräutern beschäftigen und besucht einen CAS Kurs in Ethnobotanik und Ethnomedizin an der Uni Zürich, der sie zur Archäobotanik geführt hat. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Bärbel Ranseder ist als Citizen Scientist im Team tätig. Sie ist freischaffend in den vielen Gebieten tätig, die sich mit Pflanzen und mit Kräutern beschäftigen und besucht einen CAS Kurs in Ethnobotanik und Ethnomedizin an der Uni Zürich, der sie zur Archäobotanik geführt hat. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Florian Ostrowski unterstützt das Grabungsteam von „Zeitensprung“ bereits zum zweiten Mal. Er studiert Geschichte und Archäologie. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Florian Ostrowski unterstützt das Grabungsteam von „Zeitensprung“ bereits zum zweiten Mal. Er studiert Geschichte und Archäologie. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Doris Jetzinger studiert Urgeschichte und historische Archäologie an der Uni Wien im Masterstudium. Neben dem Studium arbeitet sie zudem immer wieder als archäologische Fundzeichnerin im In- und Ausland. Sie hat sich bei Zeitensprung als Praktikantin beworben, nachdem sie im vergangenen Jahr unseren Tag der offenen Grabung besucht hat. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Doris Jetzinger studiert Urgeschichte und historische Archäologie an der Uni Wien im Masterstudium. Neben dem Studium arbeitet sie zudem immer wieder als archäologische Fundzeichnerin im In- und Ausland. Sie hat sich bei Zeitensprung als Praktikantin beworben, nachdem sie im vergangenen Jahr unseren Tag der offenen Grabung besucht hat. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Michael Westerkam studiert klassische Archäologie an der Universität Wien. Er kommt ursprünglich aus Vöcklabruck und kennt den Attersee seit frühester Kindheit. Nun beim Zeitensprung-Projekt mitarbeiten zu können empfindet er daher als besonders spannend. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Michael Westerkam studiert klassische Archäologie an der Universität Wien. Er kommt ursprünglich aus Vöcklabruck und kennt den Attersee seit frühester Kindheit. Nun beim Zeitensprung-Projekt mitarbeiten zu können empfindet er daher als besonders spannend. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Marco Prehsegger ist Student der Urgeschichte in Wien. Er kommt aus Keutschach in Kärnten, wo sich ebenfalls eine zum UNESCO-Welterbe gehörende Pfahlbausiedlung befindet. Marco ist aber nicht nur "als Keutschacher schon einschlägig vorbelastet" was die Pfahlbauten betrifft, sondern er interessiert sich auch sehr für alte Handwerkstechniken und das verwendete Werkzeug. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Marco Prehsegger ist Student der Urgeschichte in Wien. Er kommt aus Keutschach in Kärnten, wo sich ebenfalls eine zum UNESCO-Welterbe gehörende Pfahlbausiedlung befindet. Marco ist aber nicht nur "als Keutschacher schon einschlägig vorbelastet" was die Pfahlbauten betrifft, sondern er interessiert sich auch sehr für alte Handwerkstechniken und das verwendete Werkzeug. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Sophie Habinger studiert seit 2012 Urgeschichte und Historische Archäologie an der Universität Wien. Daneben ist sie auch als Arbeitskreissprecherin im Arbeitskreis Neolithikum/Bronzezeit der Österreichischen Gesellschaft für Urgeschichte aktiv. "Ich war sofort Feuer und Flamme als ich erfahren habe, dass ich die Ausgrabung trotz fehlendem Tauchschein vom Land aus unterstützen kann.“ (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Sophie Habinger studiert seit 2012 Urgeschichte und Historische Archäologie an der Universität Wien. Daneben ist sie auch als Arbeitskreissprecherin im Arbeitskreis Neolithikum/Bronzezeit der Österreichischen Gesellschaft für Urgeschichte aktiv. "Ich war sofort Feuer und Flamme als ich erfahren habe, dass ich die Ausgrabung trotz fehlendem Tauchschein vom Land aus unterstützen kann.“ (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Unser Grabungsteam 2016 (Bild: Zeitensprung)
Unser Grabungsteam 2016 (Bild: Zeitensprung)
Henrik Pohl ist der Grabungsleiter der Ausgrabungen in Zeitensprung. Er studierte Klassische Archäologie und Ur-und Frühgeschichte in Rostock und in Wien. Seit 20 Jahren ist er in verschiedenen Bereichen der Unterwasserarchäologie tätig. Seit 2013 betreut er als Site Manager des Kuratoriums Pfahlbauten das UNESCO-Welterbe Prähistorische Pfahlbauten in Oberösterreich. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Henrik Pohl ist der Grabungsleiter der Ausgrabungen in Zeitensprung. Er studierte Klassische Archäologie und Ur-und Frühgeschichte in Rostock und in Wien. Seit 20 Jahren ist er in verschiedenen Bereichen der Unterwasserarchäologie tätig. Seit 2013 betreut er als Site Manager des Kuratoriums Pfahlbauten das UNESCO-Welterbe Prähistorische Pfahlbauten in Oberösterreich. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Helena Seidl da Fonseca ist Forschungstaucherin und arbeitet seit 2012 als Assistentin der Geschäftsführung beim Kuratorium Pfahlbauten. Sie arbeitet gerade an ihrer Master-Arbeit, die sie im Zuge des BELAVI-Projektes am Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie an der Universität Wien schreibt. Bei den Grabungen im Projekt Zeitensprung ist sie mit der stellvertretenden Grabungsleitung betraut. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Helena Seidl da Fonseca ist Forschungstaucherin und arbeitet seit 2012 als Assistentin der Geschäftsführung beim Kuratorium Pfahlbauten. Sie arbeitet gerade an ihrer Master-Arbeit, die sie im Zuge des BELAVI-Projektes am Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie an der Universität Wien schreibt. Bei den Grabungen im Projekt Zeitensprung ist sie mit der stellvertretenden Grabungsleitung betraut. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
 Heike Rührig ist seit 2006 als Restauratorin für archäologische Bodenfunde am Oberösterreichischen Landesmuseum tätig. Ihr Aufgabengebiet umfasst das Konservieren und Restaurieren aller nichtmetallischen archäologischen Funde.  Für Zeitensprung hat sie sich auf Nassholzfunde spezialisiert. (Bild: OÖLM)
Heike Rührig ist seit 2006 als Restauratorin für archäologische Bodenfunde am Oberösterreichischen Landesmuseum tätig. Ihr Aufgabengebiet umfasst das Konservieren und Restaurieren aller nichtmetallischen archäologischen Funde. Für Zeitensprung hat sie sich auf Nassholzfunde spezialisiert. (Bild: OÖLM)
Marie-Claire Ries ist seit 2012 ausgebildete wissenschaftliche Forschungstaucherin und seit 2013 aktives Mitglied im Tauchteam des Kuratoriums Pfahlbauten. Sie studiert derzeit im Masterstudium an der Universität Wien Urgeschichte und Historische Archäologie. Ihre Bachelorarbeit verfasste sie 2014 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Darin untersuchte sie die zum UNESCO- Welterbe gehörende Pfahlbaustation Abtsdorf I im Attersee. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Marie-Claire Ries ist seit 2012 ausgebildete wissenschaftliche Forschungstaucherin und seit 2013 aktives Mitglied im Tauchteam des Kuratoriums Pfahlbauten. Sie studiert derzeit im Masterstudium an der Universität Wien Urgeschichte und Historische Archäologie. Ihre Bachelorarbeit verfasste sie 2014 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Darin untersuchte sie die zum UNESCO- Welterbe gehörende Pfahlbaustation Abtsdorf I im Attersee. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Stefan Dziwis hat seine Abschlussarbeit an der Universität Erlangen-Nürnberg über die ebenfalls zum UNESCO-Welterbe gehörende Pfahlbausiedlung Konstanz-Hinterhausen geschrieben. Seit 2012 ist er geprüfter Forschungstaucher. Nach seiner zweijährigen Tätigkeit als technischer Mitarbeiter in einem Ingenieurbüro für Vermessung, vertieft er nun seine dort erworbenen Kenntnisse seit 2015 an der Universität Salzburg in „angewandter Geoinformatik“ und arbeitet nebenbei freiberuflich.  (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Stefan Dziwis hat seine Abschlussarbeit an der Universität Erlangen-Nürnberg über die ebenfalls zum UNESCO-Welterbe gehörende Pfahlbausiedlung Konstanz-Hinterhausen geschrieben. Seit 2012 ist er geprüfter Forschungstaucher. Nach seiner zweijährigen Tätigkeit als technischer Mitarbeiter in einem Ingenieurbüro für Vermessung, vertieft er nun seine dort erworbenen Kenntnisse seit 2015 an der Universität Salzburg in „angewandter Geoinformatik“ und arbeitet nebenbei freiberuflich. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Esther Unterweger hat Provinzialarchäologie in Graz und Unterwasserarchäologie in Southampton (U.K.) studiert. Bis Ende 2015 hat sie bei internationalen unterwasserarchäologischen Projekten in Spanien, Oman, England und Kroatien teilgenommen. Seit März 2016 ist unterstützt sie das Kuratorium Pfahlbauten beim Monitoring. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Esther Unterweger hat Provinzialarchäologie in Graz und Unterwasserarchäologie in Southampton (U.K.) studiert. Bis Ende 2015 hat sie bei internationalen unterwasserarchäologischen Projekten in Spanien, Oman, England und Kroatien teilgenommen. Seit März 2016 ist unterstützt sie das Kuratorium Pfahlbauten beim Monitoring. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Susanne Heimel hat an der Universität für angewandte Kunst Wien den Studiengang Objektrestaurierung absolviert und sich auf die Konservierung archäologischer Funde spezialisiert. Seit Ende 2014 betreut sie als freiberufliche Restauratorin des Oberösterreichischen Landesmuseums das Projekt Zeitensprung mit und ist dort insbesondere am Aufbau einer Konservierungseinheit für Nassorganik beteiligt. (Bild: OÖLM)
Susanne Heimel hat an der Universität für angewandte Kunst Wien den Studiengang Objektrestaurierung absolviert und sich auf die Konservierung archäologischer Funde spezialisiert. Seit Ende 2014 betreut sie als freiberufliche Restauratorin des Oberösterreichischen Landesmuseums das Projekt Zeitensprung mit und ist dort insbesondere am Aufbau einer Konservierungseinheit für Nassorganik beteiligt. (Bild: OÖLM)
1 von 14

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.

Palafittes Guide App

Palafittes Guide App Screenshot

Der «Palafittes Guide» ist eine umfangreiche Informations-Sammlung über das Unesco-Welterbe. Er enthält einen Audioguide für zahlreiche schweizer, deutsche und österreichische Standorte. An diesen Standorten wird in jeweils etwa 3 Minuten erzählt, was im Boden oder im Seegrund liegt, wie die Pfahlbauer hier gelebt haben und wie die Archäologie das Thema erforscht.
 
Neben diesem Audioguide enthält der «Palafittes Guide» Informationen zu Museen, in denen Objekte aus der Pfahlbauerzeit ausgestellt sind, sowie eine umfangreiche Textsammlung mit allgemeinen Informationen über die Pfahlbauer. Für den Audioguide gilt: Auch er funktioniert überall, aber vor Ort ist er auf jeden Fall interessanter.

Fördergeber

 
Das Kuratorium Pfahlbauten wurde im Jahr 2012 von Bund und Ländern ins Leben gerufen, um den österreichischen Teil des internationalen UNESCO-Welterbes „Prehistoric Pile Dwellings around the Alps“ stellvertretend für die Republik Österreich zu betreuen.

Die Fördergeber sind:

Partner und Sponsoren

   
Das UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ wird unterstützt durch: