08.07.2017 (Ganztägig)

Heuer findet das UNESCO-Welterbefest am 8. Juli 2017 ab 11 Uhr erstmals direkt am Keutschacher See in Gerti ́s Strandbad statt. Mit dem Fest wird das derzeit einzige UNESCO-Welterbe Kärntens gefeiert - die 6000 Jahre alte Pfahlbausiedlung im Keutschacher See. 

Das Grabungsteam Weyregg 2017 stellt sich vor

11. April 2017

Zur Mannschaft der Unterwassergrabung in Weyregg II im Attersee vom Projekt Zeitensprung gehören neben dem Grabungsleiter Henrik Pohl und seiner Stellvertreterin Helena Seidl da Fonseca, die Forschungstaucherin Esther Unterweger sowie die Forschungstaucher Max Fiederling und Gerd Knepel. Die beiden Konservatorinnen Susanne Heimel und Heike Rührig vom Oberösterreichischen Landesmuseum kümmern sich vor Ort um die frisch geborgenen Funde. Wieder mit dabei sind die Studierenden Florian Ostrowski, Doris Jetzinger, Michael Westerkam und unsere Citizen Scientist aus Weyregg Bärbel Ranseder, die bereits letztes Jahr eine große Unterstützung für das Grabungsteam waren. Michael Westerkam wird uns dieses Jahr zudem als frisch gebackener Kapitän bei unseren Bootsfahrten unterstützen. Neu dabei sind die Studierenden Anna Jaklin und Michaela Thurner von der Universität Wien. In der folgenden Bilderstrecke stellen wir das Grabungsteam kurz vor.

Zugehöriges Projekt


Forschungen in den Seeufersiedlungen in Attersee und...

Helena Seidl da Fonseca arbeitet seit 2012 als Assistentin der Geschäftsführung beim Kuratorium Pfahlbauten. Sie ist ausgebildete Forschungstaucherin und im Forschungsprojekt Zeitensprung als stellvertretende Grabungsleiterin tätig.

Heike Rührig ist seit 2006 als Restauratorin für archäologische Bodenfunde am Oberösterreichischen Landesmuseum tätig. Ihr Aufgabengebiet umfasst das Konservieren und Restaurieren aller nichtmetallischen archäologischen Funde.  Für Zeitensprung hat sie sich auf Nassholzfunde spezialisiert. (Bild: OÖLM)
Heike Rührig ist seit 2006 als Restauratorin für archäologische Bodenfunde am Oberösterreichischen Landesmuseum tätig. Ihr Aufgabengebiet umfasst das Konservieren und Restaurieren aller nichtmetallischen archäologischen Funde. Für Zeitensprung hat sie sich auf Nassholzfunde spezialisiert. (Bild: OÖLM)
Susanne Heimel hat an der Universität für angewandte Kunst Wien den Studiengang Objektrestaurierung absolviert und sich auf die Konservierung archäologischer Funde spezialisiert. Seit Ende 2014 betreut sie als freiberufliche Restauratorin des Oberösterreichischen Landesmuseums das Projekt Zeitensprung mit und ist dort insbesondere am Aufbau einer Konservierungseinheit für Nassorganik beteiligt. (Bild: OÖLM)
Susanne Heimel hat an der Universität für angewandte Kunst Wien den Studiengang Objektrestaurierung absolviert und sich auf die Konservierung archäologischer Funde spezialisiert. Seit Ende 2014 betreut sie als freiberufliche Restauratorin des Oberösterreichischen Landesmuseums das Projekt Zeitensprung mit und ist dort insbesondere am Aufbau einer Konservierungseinheit für Nassorganik beteiligt. (Bild: OÖLM)
Esther Unterweger hat Provinzialarchäologie in Graz und Unterwasserarchäologie in Southampton (U.K.) studiert. Bis Ende 2015 hat sie bei internationalen unterwasserarchäologischen Projekten in Spanien, Oman, England und Kroatien teilgenommen. Seit März 2016 ist unterstützt sie das Kuratorium Pfahlbauten beim Monitoring. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Esther Unterweger hat Provinzialarchäologie in Graz und Unterwasserarchäologie in Southampton (U.K.) studiert. Bis Ende 2015 hat sie bei internationalen unterwasserarchäologischen Projekten in Spanien, Oman, England und Kroatien teilgenommen. Seit März 2016 ist unterstützt sie das Kuratorium Pfahlbauten beim Monitoring. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Max Fiederling befindet sich im Promotionsstudium im Fachbereich Provinzialrömische Archäologie an der LMU und hat zuvor an verschiedenen Universitäten Unterwasserarchäologie studiert. Neben dem Studium arbeitet er seit 2012 ehrenamtlich bei der Bayerischen Gesellschaft für Unterwasserarchäologie. Er nimmt an Projekten im In- und Ausland teil, sowie an den Monitoring Arbeiten an der UNESCO-Welterbestätte Roseninsel im Starnberger See. Seit 2014 ist er ausgebildeter Forschungstaucher. (Bild: M. Fiederling)
Max Fiederling befindet sich im Promotionsstudium im Fachbereich Provinzialrömische Archäologie an der LMU und hat zuvor an verschiedenen Universitäten Unterwasserarchäologie studiert. Neben dem Studium arbeitet er seit 2012 ehrenamtlich bei der Bayerischen Gesellschaft für Unterwasserarchäologie. Er nimmt an Projekten im In- und Ausland teil, sowie an den Monitoring Arbeiten an der UNESCO-Welterbestätte Roseninsel im Starnberger See. Seit 2014 ist er ausgebildeter Forschungstaucher. (Bild: M. Fiederling)
Bärbel Ranseder ist als Citizen Scientist im Team tätig. Sie ist freischaffend in den vielen Gebieten tätig, die sich mit Pflanzen und  mit Kräutern beschäftigen und besucht einen CAS Kurs in Ethnobotanik und Ethnomedizin an der Uni Zürich, der sie zur Archäobotanik geführt hat. Ihr Interesse für Archäobotanik wird sie heuer auch in unserem Vermittlungsprogramm einbringen.  (Bild: B. Ranseder)
Bärbel Ranseder ist als Citizen Scientist im Team tätig. Sie ist freischaffend in den vielen Gebieten tätig, die sich mit Pflanzen und mit Kräutern beschäftigen und besucht einen CAS Kurs in Ethnobotanik und Ethnomedizin an der Uni Zürich, der sie zur Archäobotanik geführt hat. Ihr Interesse für Archäobotanik wird sie heuer auch in unserem Vermittlungsprogramm einbringen. (Bild: B. Ranseder)
Florian Ostrowski unterstützt die Grabung bereits zum dritten Mal. Er studiert Geschichte und Archäologie. Als er gefragt wurde, ob er sich vorstellen könnte wieder dabei zu sein, hat er keinen Moment lang gezögert. „Die Zeit am Attersee war unheimlich schön und eine lehrreiche Erfahrung. Man lernt ständig dazu und arbeitet mit einem tollen Team zusammen. Ich freue mich bereits auf Weyregg“, begründet er seine Motivation. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Florian Ostrowski unterstützt die Grabung bereits zum dritten Mal. Er studiert Geschichte und Archäologie. Als er gefragt wurde, ob er sich vorstellen könnte wieder dabei zu sein, hat er keinen Moment lang gezögert. „Die Zeit am Attersee war unheimlich schön und eine lehrreiche Erfahrung. Man lernt ständig dazu und arbeitet mit einem tollen Team zusammen. Ich freue mich bereits auf Weyregg“, begründet er seine Motivation. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Doris Jetzinger studiert Urgeschichte und historische Archäologie an der Uni Wien im Masterstudium. Neben dem Studium arbeitet sie zudem immer wieder als archäologische Fundzeichnerin im In- und Ausland. Nachdem Sie bereits das zweite Mal bei uns ist, wird Sie dieses Jahr verstärkt in der Funddokumentation mitarbeiten und unser Team auf der Grabung und in Linz bei der Fundaufarbeitung unterstützen. (Bild: D. Jetzinger)
Doris Jetzinger studiert Urgeschichte und historische Archäologie an der Uni Wien im Masterstudium. Neben dem Studium arbeitet sie zudem immer wieder als archäologische Fundzeichnerin im In- und Ausland. Nachdem Sie bereits das zweite Mal bei uns ist, wird Sie dieses Jahr verstärkt in der Funddokumentation mitarbeiten und unser Team auf der Grabung und in Linz bei der Fundaufarbeitung unterstützen. (Bild: D. Jetzinger)
Michael Westerkam studiert klassische Archäologie an der Universität Wien. Er kommt ursprünglich aus Vöcklabruck und kennt den Attersee seit frühester Kindheit. Er war bereits letztes Jahr eine tatkräftige Unterstützung in Weyregg und wird dieses Jahr zudem öfter am Steuer unseres Forschungsbootes auf dem Attersee unterwegs sein. (Bild: M. Westerkam)
Michael Westerkam studiert klassische Archäologie an der Universität Wien. Er kommt ursprünglich aus Vöcklabruck und kennt den Attersee seit frühester Kindheit. Er war bereits letztes Jahr eine tatkräftige Unterstützung in Weyregg und wird dieses Jahr zudem öfter am Steuer unseres Forschungsbootes auf dem Attersee unterwegs sein. (Bild: M. Westerkam)
Manuela Thurner ist Bachelorstudentin an der Universität Wien für Urgeschichte und Historische Archäologie. Sie ist Arbeitskreissprecherin für Experimentelle Archäologie der Österreichischen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte und hat ein besonderes Interesse daran, die Archäologie den Menschen näher zu bringen. Sie freut sich schon auf neue Einblicke in die Unterwasserarchäologie. (Bild: M. Thurner)
Manuela Thurner ist Bachelorstudentin an der Universität Wien für Urgeschichte und Historische Archäologie. Sie ist Arbeitskreissprecherin für Experimentelle Archäologie der Österreichischen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte und hat ein besonderes Interesse daran, die Archäologie den Menschen näher zu bringen. Sie freut sich schon auf neue Einblicke in die Unterwasserarchäologie. (Bild: M. Thurner)
Anna Jaklin studiert Urgeschichte und Historische Archäologie an der Universität Wien im Masterstudium. Daneben ist sie im Arbeitskreis Experimentelle Archäologie aktiv und beschäftigt sich mit urgeschichtlichen Handwerkstechniken. Bei der Grabung möchte sie praktische Erfahrungen im Umgang mit organischem Fundmaterial sammeln. (Bild: A. Jaklin)
Anna Jaklin studiert Urgeschichte und Historische Archäologie an der Universität Wien im Masterstudium. Daneben ist sie im Arbeitskreis Experimentelle Archäologie aktiv und beschäftigt sich mit urgeschichtlichen Handwerkstechniken. Bei der Grabung möchte sie praktische Erfahrungen im Umgang mit organischem Fundmaterial sammeln. (Bild: A. Jaklin)
Gerd Knepel ist von Beruf Dipl.- Ing. Architekt, Archäologischer Forschungstaucher und Taucheinsatzleiter. Er unterichtet seit mehreren Jahren an der Uni Marburg "Praxis in der UW-Archäologie". Seit 2013 ist er in der CMAS im Scientific Committee für die UW-Archäologie verantwortlich. 2013 hat er auch an der ersten UW-Kampagne am Mondsee und Attersee teilgenommen. 2014 war er am Keutschacher See dabei. "Nach zweijähriger Pause freue ich mich, wieder am Attersee dabei sein zu können!" (Bild: G. Knepel)
Gerd Knepel ist von Beruf Dipl.- Ing. Architekt, Archäologischer Forschungstaucher und Taucheinsatzleiter. Er unterichtet seit mehreren Jahren an der Uni Marburg "Praxis in der UW-Archäologie". Seit 2013 ist er in der CMAS im Scientific Committee für die UW-Archäologie verantwortlich. 2013 hat er auch an der ersten UW-Kampagne am Mondsee und Attersee teilgenommen. 2014 war er am Keutschacher See dabei. "Nach zweijähriger Pause freue ich mich, wieder am Attersee dabei sein zu können!" (Bild: G. Knepel)
Henrik Pohl ist der Grabungsleiter der Ausgrabungen in Zeitensprung. Er studierte Klassische Archäologie und Ur-und Frühgeschichte in Rostock und in Wien. Seit 20 Jahren ist er in verschiedenen Bereichen der Unterwasserarchäologie tätig. Seit 2013 betreut er als Site Manager des Kuratoriums Pfahlbauten das UNESCO-Welterbe Prähistorische Pfahlbauten in Oberösterreich. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Henrik Pohl ist der Grabungsleiter der Ausgrabungen in Zeitensprung. Er studierte Klassische Archäologie und Ur-und Frühgeschichte in Rostock und in Wien. Seit 20 Jahren ist er in verschiedenen Bereichen der Unterwasserarchäologie tätig. Seit 2013 betreut er als Site Manager des Kuratoriums Pfahlbauten das UNESCO-Welterbe Prähistorische Pfahlbauten in Oberösterreich. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Helena Seidl da Fonseca ist Forschungstaucherin und arbeitet seit 2012 als Assistentin der Geschäftsführung beim Kuratorium Pfahlbauten. Sie schreibt gerade an ihrer Master-Arbeit, die sie im Zuge des BELAVI-Projektes am Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie an der Universität Wien ausarbeitet. Bei den Grabungen im Projekt Zeitensprung ist sie mit der stellvertretenden Grabungsleitung betraut. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
Helena Seidl da Fonseca ist Forschungstaucherin und arbeitet seit 2012 als Assistentin der Geschäftsführung beim Kuratorium Pfahlbauten. Sie schreibt gerade an ihrer Master-Arbeit, die sie im Zuge des BELAVI-Projektes am Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie an der Universität Wien ausarbeitet. Bei den Grabungen im Projekt Zeitensprung ist sie mit der stellvertretenden Grabungsleitung betraut. (Bild: Kuratorium Pfahlbauten)
1 von 13

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.

Palafittes Guide App

Palafittes Guide App Screenshot

Der «Palafittes Guide» ist eine umfangreiche Informations-Sammlung über das Unesco-Welterbe. Er enthält einen Audioguide für zahlreiche schweizer, deutsche und österreichische Standorte. An diesen Standorten wird in jeweils etwa 3 Minuten erzählt, was im Boden oder im Seegrund liegt, wie die Pfahlbauer hier gelebt haben und wie die Archäologie das Thema erforscht.
 
Neben diesem Audioguide enthält der «Palafittes Guide» Informationen zu Museen, in denen Objekte aus der Pfahlbauerzeit ausgestellt sind, sowie eine umfangreiche Textsammlung mit allgemeinen Informationen über die Pfahlbauer. Für den Audioguide gilt: Auch er funktioniert überall, aber vor Ort ist er auf jeden Fall interessanter.

Fördergeber

 
Das Kuratorium Pfahlbauten wurde im Jahr 2012 von Bund und Ländern ins Leben gerufen, um den österreichischen Teil des internationalen UNESCO-Welterbes „Prehistoric Pile Dwellings around the Alps“ stellvertretend für die Republik Österreich zu betreuen.

Die Fördergeber sind:

Partner und Sponsoren

   
Das UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ wird unterstützt durch: